Leistung
4 x 43.5 kW
Top Speed
119 km/h
0 - 100 kph
1.9 s
Gewicht
166 kg
Benannt nach der imposanten Punta d'Aurona an der schweizerisch-italienischen Grenze, entwickelte aurona die Design-DNA ihres Vorgängers weiter und perfektionierte sie. Um den Wegfall des aktiven Ground-Effects (Powered Ground Effect) zu kompensieren, wurde das ehrgeizige Ziel einer Gewichtsreduzierung um 18 kg gesetzt – und erreicht. Angetrieben wurde das 18. Fahrzeug von AMZ durch neue M14-Elektromotoren (43,5 kW) über ein zweistufiges, gekoppeltes Planetengetriebe, das in einem mittels SLM-3D-Druck gefertigten Radträgers untergebracht war. aurona verfügte über topologieoptimierte Rocker, welche die Fahrwerkskräfte auf eine entkoppelte Hybrid-Aufhängung übertrugen und so für optimalen Grip sorgten. Das Fahrzeug war zudem für autonomes Fahren ausgelegt und wurde über eine modulare Software-Pipeline gesteuert; diese war robust gegenüber Sensorausfällen und ermöglichte den Austausch von Planungs- und Regelungsmodulen zur Maximierung der Leistungsfähigkeit. Abseits der Rennstrecke ermöglichten ein eigens entwickelter ROS2-Simulator sowie eine umfassende Palette an maßgeschneiderten Tools zur Datenanalyse eine sichere Validierung und eine präzise Abstimmung des Fahrzeugs. aurona absolvierte eine äußerst erfolgreiche Saison: aurona gewann die Gesamtwertung bei der Formula Student Switzerland und der Formula Student Germany, sicherte sich bei allen vier Wettbewerben den „Engineering Design“-Preis sowie bei der FSG zusätzlich den „Driverless Engineering Design“-Preis und errang darüber hinaus eine Vielzahl weiterer Auszeichnungen auf der Rennstrecke.